Studie

Jobmotor Umweltschutz: Fast 1,5 Millionen Beschäftigte

Die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zu 1998 ist insbesondere bei den erneuerbaren Energien, dem Export von Umwelttechnologie sowie bei den umweltbezogenen Dienstleistungen gestiegen. Das ergab eine neue Studie des DIW im Auftrag des Umweltbundesamtes.

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Berlin (red) - In Deutschland sind fast 1,5 Millionen Erwerbstätige im Umweltschutz beschäftigt. Das sind 3,8 Prozent aller Beschäftigten. Damit hat die Beschäftigung in diesem Bereich seit 1998 weiter zugenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des DIW, die das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben.

Bundesumweltminister Jürgen Trittin: "Umweltschutz bleibt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein beschäftigungspolitisch dynamischer Bereich. Die Ergebnisse der Studie zeigen einmal mehr, dass eine anspruchsvolle, zukunftsorientierte Umweltpolitik nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch gut für Wirtschaftswachstum und soziale Sicherheit ist." Und UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge ergänzt: "Fast 1,5 Millionen Arbeitsplätze sind nur die Untergrenze der tatsächlichen Beschäftigungswirkungen des Umweltschutzes. Eine Reihe von Branchen haben wir wegen der Abgrenzungsprobleme oder fehlender Datengrundlagen bewusst nicht einbezogen. Dies gilt beispielsweise für den integrierten Umweltschutz und den Ökotourismus."

Die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zu 1998 ist insbesondere bei den erneuerbaren Energien (plus 52 000), dem Export von Umwelttechnologie (plus 25 000) sowie bei den umweltbezogenen Dienstleistungen (plus 22 500, davon 3000 im Zusammenhang mit erneuerbare Energien) gestiegen.