Jetzt neu: target-Marktstudie zur liberalisierten Stromwirtschaft

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Mehr als zwei Jahre ist die Liberalisierung des deutschen Strommarktes jetzt alt. Nach einer längeren Periode der Strompreissenkung, ziehen die Energieversorger die Tarife wieder an. Schuld daran sei die Politik, sagen sie, weil der Elektrizitätswirtschaft mit dem Erneuerbare Energien Gesetz und dem Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung unverhältnismäßige Mehrkosten aufgebürdet würden. Das sind die Probleme der ehemaligen Monopolisten, die noch immer die Herrschaft über die Netze haben.


Die Newcomer hingegen kämpfen mit ganz anderen Hindernissen. Immer lauter werden die Rufe nach einer staatlichen Kontrolle des Netzzugangs, etwa durch eine Regulierungsbehörde ähnlich die dem Telekommunikationsmarkt. "Es gibt noch immer keine freie Wahl des Stromanbieters", ist beispielsweise das traurige Fazit des im Februar 2000 gegründeten Freien Energiedienstleister Verbandes (FEDV). Der Zusammenschluss neuer Akteure im deutschen Strommarkt zum FEDV ist eine Folge des fehlenden Wettbewerbs. Mit vereinten Kräften erkämpften sich die neuen Stromdienstleister eine Beteiligung an Gesprächen über die weitere Netznutzung beim Wirtschaftsminister und machten auch das Bundeskartellamt auf die Missstände aufmerksam.


Das sind allerdings nur zwei Facetten des liberalisierten deutschen Strommarktes. Diese und alle weiteren Entwicklungen seit April 1998 fasst eine aktuelle Studie der target AG, Redaktion strom magazin, jetzt zusammen. Dabei wird das Thema durch eine Zusammenfassung der Ausgangslage als Monopolwirtschaft, die als Einführung in die 100 Seiten starke Dokumentation zu sehen ist, ebenso komplettiert wie durch die Gründe für eine europaweite Liberalisierung der Energiemärkte. Hinzu kommt eine umfassende Darstellung des Gesetzgebungswegs des neuen deutschen Energierechts, das das seit 1935 geltende Energiewirtschaftsrecht abgelöst hat. Hierbei werden auch die geltenden Sonderregelungen, etwa KWKG, EEG oder Braunkohleschutzklausel behandelt. Eine Beschreibung des Status Quo, etwa der Wechselbereitschaft deutscher Stromkunden und eine Bilanz des aktuellen Standes der Liberalisierung, etwa die Wirksamkeit der Verbändevereinbarung, runden das Angebot ab. Zusammengefasst gibt die Studie einen hervorragenden Rundum-Blick über alles, was bisher auf dem liberalisierten deutschen Strommarkt passiert ist.


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