Jeder Sachse verbraucht privat pro Tag im Durchschnitt 3,5 Kilowattstunden Strom

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Die Energieversorgungsunternehmen des Bundeslands Sachsen versorgten ihre Kunden im Jahr 1999 mit etwa 17,8 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom (ohne Netzverluste). Wie das Statistische Landesamt jetzt bekannt gab, war damit der Stromabsatz um 3,2 Prozent höher als im Jahr davor.


Mehr als ein Drittel des Stromes (39 Prozent) wurde von der Industrie verbraucht. Die Stromlieferungen von 7,1 Milliarden kWh an die größte Abnehmergruppe verringerten sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,8 Prozent bzw. 44 Millionen kWh. Auf die privaten Haushalte entfielen 5,7 Milliarden kWh. Bei dieser Kundengruppe wurde im Vergleich zum Vorjahr ein um 5,2 Prozent höherer Bedarf festgestellt. Die Stromentnahme für den privaten Verbrauch von 3,5 Kilowattstunden pro Tag und Einwohner lag in Sachsen um knapp eine Kilowattstunde unter dem Bundesdurchschnitt (1998 = 4,4 Kilowattstunden pro Tag und Einwohner).


Der Stromabsatz an Handel und Gewerbe, mit einem Anteil von 13 Prozent die drittgrößte Abnehmergruppe, erfuhr einen Anstieg um 3,8 Prozent und erreichte ein Volumen von 2,5 Milliarden kWh. 2,5 Milliarden kWh lieferten die Unternehmen der Elektrizitätsversorgung an Kunden in den Bereichen Verkehr, öffentliche Einrichtungen und Landwirtschaft, was einen Anstieg des Stromverbrauches um 10 Prozent bedeutete.