Infos zu Fukushima

Japanischer Akw-Betreiber twittert jetzt aktuelle Infos

Am Donnerstag hat der Akw-Betreiber Tepco ein Konto bei dem Nachrichtendienst Twitter erstellt. Die Firma will mit dem Dienst über Vorfälle in Fukushima aufklären. Am ersten Tag schon hatte Tepco tausende Leser.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Tokio(afp/red) - Der japanische Akw-Betreiber Tepco hat am Donnerstag ein Konto bei dem Online-Kurznachrichtendienst Twitter eröffnet. Bereits wenige Stunden nach dessen Start hatte Tepco bereits fast 180.000 sogenannte Follower, Internetnutzer, die den Dienst verfolgen. "Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Sorgen und Probleme im Zusammenhang mit dem Unfall im Werk Fukushima 1", hieß es in dem auf Japanisch gehaltenen Profil. Tepco will über den Internetdienst über den möglichen Austritt von Radioaktivität aus dem schwer beschädigten Akw Fukushima 1 sowie über Stromausfälle aufklären.

Stromausfälle sind möglich

Eine erste Nachricht in dem Profil drehte sich um die Gefahr von Stromausfällen in Tokio, sofern der Energieverbrauch in der Metropole nicht gesenkt wird. Tepco wurde seit den schweren Vorfällen in Fukushima immer wieder dafür kritisiert, keine ausreichenden Informationen über die Lage in dem Akw zu bringen und die Menschen nicht umfassend über die Gefahren vor Ort aufzuklären. In dem Komplex versuchten die Techniker am Donnerstag weiter, eine komplette Kernschmelze noch zu verhindern.