Statistik

Januar bis September 2004: Mehr Rohöl importiert

9,0 Millionen Tonnen Rohöl hat Deutschland im September 2004 importiert. Die fünf wichtigsten von insgesamt 22 Lieferländern waren 2004 bislang Russische Föderation, Norwegen, Libyen, Großbritannien und Kasachstan. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im September auf 250,13 Euro.

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Eschborn (red) - Im September 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,0 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,7 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im September auf 250,13 Euro. Er lag damit um 36,6 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (183,07 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im September auf 2,2 Milliarden Euro und lag damit um 645 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Zwischen Januar und September dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent von 78,5 auf 81,9 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 17,5 Milliarden Euro um 2,4 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 213,48 Euro somit im Schnitt um 11,2 Prozent höher als im Vorjahr (191,96 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 22 Lieferländern waren 2004 bislang Russische Föderation (27,0 Millionen Tonnen), Norwegen (17,3 Millionen Tonnen), Libyen (9,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (9,5 Millionen Tonnen) und Kasachstan (5,5 Millionen Tonnen). 32,6 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 19,5 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.