Statistik

Januar bis November 2003: Mehr Rohölimporte als 2002

Im November 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) neun Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt - 0,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg im Jahresvergleich im November auf 183,41 Euro.

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Im November 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) neun Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im November auf 183,41 Euro. Er lag damit um 0,5 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (182,45 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im November auf 1,6 Milliarden Euro und lag damit um drei Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis November dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent von 95,6 auf 97,2 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 18,5 Milliarden Euro um 365 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 190,74 Euro im Schnitt um 0,3 Prozent höher als im Vorjahr (190,13 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren 2003 bislang die Russische Föderation (30,7 Millionen Tonnen), Norwegen (20,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (9,9 Millionen Tonnen), Libyen (8,1 Millionen Tonnen) und Kasachstan (6,2 Millionen Tonnen). 31,4 Prozentder gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 19 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.