Statistik

Januar bis November 2002: Mehr Rohöl importiert

Im Januar bis November 2002 haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent von 95,5 auf 95,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 18,2 Milliarden Euro um 1,5 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor.

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Im November 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) neun Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,7 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl stieg auf 182,45 Euro. Er lag damit um 13,8 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (160,28 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im November auf 1,6 Milliarden Euro und lag damit um 240 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis November 2002 haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent von 95,5 auf 95,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 18,2 Milliarden Euro um 1,5 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 190,13 Euro im Schnitt um 7,9 Prozent niedriger als im Vorjahr (206,39 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren 2002 die Russische Föderation (28,7 Millionen Tonnen), Norwegen (20,1 Millionen Tonnen), Großbritannien (10,5 Millionen Tonnen), Libyen (8 Millionen Tonnen) und Syrien (6,8 Millionen Tonnen). 32 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 19,4 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.