Statistik

Januar bis Mai: Öleinfuhren günstiger

Deutschland braucht 2002 weniger Öleinfuhren: In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent von 44,1 auf 43,2 Millionen Tonnen verringert. Die Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 7,9 Milliarden Euro um 1.488 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor.

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Im Mai 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,4 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,9 Millionen Tonnen).

Gleichzeitig sank der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl im Jahresvergleich im Mai auf 197,44 Euro. Er lag damit um 13,4 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (227,98 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich damit im Mai auf 1,7 Milliarden Euro und lag so um 370 Millionen Euro niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent von 44,1 auf 43,2 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 7,9 Milliarden Euro um 1.488 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 182,46 Euro im Schnitt um 14 Prozent niedriger als im Vorjahr (212,17 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 21 Lieferländern waren 2002 bislang Russische Föderation (13,5 Millionen Tonnen), Norwegen (8,5 Millionen Tonnen), Großbritannien (5,5 Millionen Tonnen), Libyen (3,3 Millionen Tonnen) und Syrien (2,5 Millionen Tonnen). 32,5 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 17,8 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.