Statistik Teil 2

Januar bis Mai 2003: Mehr Rohöl importiert

Von Januar bis Mai haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent von 43,1 auf 44,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 8,9 Milliarden Euro um 1,027 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Die Tonne Importrohöl kostete mit 199,91 Euro im Schnitt neun Prozent mehr als im Vorjahr (183,35 Euro).

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Im Mai 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,1 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland eingeführt. Das waren 8,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,4 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Mai auf 164,22 Euro. Er lag damit um 16,7 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (197,16 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich somit im Mai auf 1,5 Milliarden Euro und lag damit um 158 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis Mai dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent von 43,1 auf 44,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 8,9 Milliarden Euro um 1,027 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 199,91 Euro im Schnitt um neun Prozent höher als im Vorjahr (183,35 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren 2003 bislang Russische Föderation (13,8 Millionen Tonnen), Norwegen (9,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (5,0 Millionen Tonnen), Libyen (3,4 Millionen Tonnen) und Kasachstan (3,0 Millionen Tonnen). 31,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 18,9 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.