Statistik

Januar bis März 2004: Weniger Rohöl importiert

4,9 Milliarden Euro hat Deutschland in den ersten drei Monaten dieses Jahres für den Import von Rohöl bezahlt, die Tonne kostete im Schnitt 185,83 Euro - 15,5 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Zu den wichtigsten Lieferländern gehörten die Russische Föderation, Norwegen, Libyen, Großbritannien und Kasachstan.

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Eschborn (red) - Im März 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,5 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 10,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,5 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im März auf 194,54 Euro. Er lag damit um 9,3 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (214,44 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich daher im März auf 1,6 Milliarden Euro und lag damit um 391 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben sich laut Bafa die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent von 26,7 auf 26,6 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 4,9 Milliarden Euro um 933 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 185,83 Euro im Schnitt um 15,5 Prozent niedriger als im Vorjahr (219,99 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 20 Lieferländern waren 2004 bislang Russische Föderation (9,3 Millionen Tonnen), Norwegen (5,8 Millionen Tonnen), Libyen (3,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (2,9 Millionen Tonnen) und Kasachstan (1,8 Millionen Tonnen). 32,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 18,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.