Fast 20 Prozent

Januar bis März 2002: Rohöl billiger

Von Januar bis März dieses Jahres hat Deutschland zwei Prozent weniger Rohöl importiert als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Da sich auch der Grenzübergangspreis pro Tonne um nahezu 20 Prozent reduziert hat, fiel die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum mit 4,4 Milliarden Euro um 1055 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor.

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Im März 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,7 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im März auf 183,74 Euro. Er lag damit um acht Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (199,75 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich damit im März auf 1,6 Milliarden Euro und lag damit um 153 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis März dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozent von 26,5 auf 25,9 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 4,4 Milliarden Euro um 1055 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 171,02 Euro im Schnitt um 17,6 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Die wichtigsten von insgesamt 19 Lieferländern waren 2002 bislang Russische Föderation (acht Millionen Tonnen), Norwegen (4,9 Millionen Tonnen), Großbritannien (3,4 Millionen Tonnen) und Libyen (zwei Millionen Tonnen). 31,9 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 17,7 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.