Ein halbes Prozent

Januar bis März 2002: Mehr Erdgas für weniger Geld importiert

Um nahezu ein halbes Prozent sind die Erdgasimporte in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zum ensprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Für die 800 294 eingeführten Terajoule hat Deutschland mehr als 2,6 Milliarden Euro bezahlt. Das ist fast 30 Prozent weniger als im Januar 2001.

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Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit 800 294 Terajoule um 0,4 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahres (796 721 Terajoule).

Der Wert der Erdgasimporte aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug in diesem Zeitraum 2,682 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,350 Milliarden Euro). Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im März 2002 mit 3345,14 Euro um 20,6 Preis unter dem Preis im März 2001 (4213,93 Euro). Damit sind die Einfuhrpreise seit Januar im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um 20,3 Prozent von 4204,48 Euro auf 3351,19 Euro pro Terajoule Erdgas gesunken.