Statistik

Januar bis Juni 2003: Weniger Rohöl importiert

Im Juni 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,9 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 3,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,2 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Juni auf 170,35 Euro

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Er lag damit um 7,4 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (183,94 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich somit im Juni auf 1,3 Milliarden Euro und lag damit um 159 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis Juni dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent von 51,3 auf 52,5 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 10,3 Milliarden Euro um 868 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 195,47 Euro im Schnitt um 6,6 Prozent höher als im Vorjahr (183,44 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren 2003 bislang die Russische Föderation (16,4 Millionen Tonnen), Norwegen (10,9 Millionen Tonnen), Großbritannien (5,5 Millionen Tonnen), Libyen (4,1 Millionen Tonnen) und Kasachstan (3,4 Millionen Tonnen). 31,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 19,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.