Statistik

Januar bis Juni 2003: Mineralölabsatz gesunken

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in Deutschland mit 56,1 Millionen Tonnen 0,6 Prozent weniger Mineralölprodukte verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,7 Prozent auf 10,1 Millionen Tonnen, während der Import um 5,4 Prozent auf 18,2 Millionen Tonnen stieg.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik gegenüber dem Vorjahr im Zeitraum Januar bis Juni um 0,6 Prozent von 56,4 auf 56,1 Millionen Tonnen.

Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte: Rohbenzin 7,8 Millionen Tonnen (minus 3,6 Prozent), Ottokraftstoff 12,7 Millionen Tonnen (minus 5,2 Prozent), Dieselkraftstoff 13,3 Millionen Tonnen (minus 2,3 Prozent), leichtes Heizöl 14,8 Millionen Tonnen (plus 13,6 Prozent) und schweres Heizöl 3,3 Millionen Tonnen (minus 2,3 Prozent).

Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,7 Prozent von 9,2 auf 10,1 Millionen Tonnen, während der Import um 5,4 Prozent von 17,2 auf 18,2 Millionen Tonnen stieg. Beim Rohöl ist gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2002 eine Importsteigerung festzustellen. Die Einfuhren erhöhten sich von 51,3 auf 52,5 Millionen Tonnen in 2003. Der Grenzübergangspreis von Rohöl stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent von 183,44 Euro auf 195,47 Euro pro Tonne.