Billigeres Öl

Januar bis Juni 2002: Rohöleinfuhren verringern sich um 1,8 Prozent

Die Rohöleinfuhren nach Deutschland sind geringer geworden. Im vergangenen Monat wurden mit 8,09 Tonnen Rohöl etwa 0,7 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahresmonat eingeführt, zwischen Januar und Juni sind es sogar 1,8 Prozent weniger gewesen. Zudem hat sich das Produkt um fast 24 Prozent verbilligt. Die Tonne Rohöl kostete im Juni 183,80 Euro.

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Im Juni 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,09 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,15 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Juni auf 183,80 Euro. Er lag damit um 23,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (241,60 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Juni auf 1,5 Milliarden Euro und lag damit um 482 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis Juni dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent von 52,3 auf 51,3 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 9,4 Milliarden Euro um 1,9 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 183,58 Euro im Schnitt um 15,3 Prozent niedriger als im Vorjahr (216,76 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 21 Lieferländern waren 2002 bislang Russische Föderation (16 Millionen Tonnen), Norwegen (10,4 Millionen Tonnen), Großbritannien (6,4 Millionen Tonnen), Libyen (4,1 Millionen Tonnen) und Syrien (3,2 Millionen Tonnen). 32,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 17,6 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.