Statistik

Januar bis Juli: Absatz vom Mineralölprodukten sank

Mit 67,3 Millionen Tonnen wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 3,7 Prozent weniger Mineralölprodukte in Deutschland abgesetzt als im Jahr zuvor. Auch der Export fiel um 5,3 Prozent, der Import ging sogar um 11,4 Prozent zurück. Der Preis pro Tonne Rohöl reduzierte sich um fast 15 Prozent auf 184,27 Euro.

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Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik gegenüber dem Vorjahr im Zeitraum Januar bis Juli 2002 um 3,7 Prozent von 69,9 auf 67,3 Millionen Tonnen.

Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte: Rohbenzin (minus 4 Prozent), Ottokraftstoff (minus 1,2 Prozent), Dieselkraftstoff (plus 1,2 Prozent), leichtes Heizöl (minus 12,3 Prozent) und schweres Heizöl (minus 0,3 Prozent).

Der Export von Mineralölprodukten fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent von 11,3 auf 10,7 Millionen Tonnen, während der Import um 11,4 Prozent von 23,3 auf 20,6 Millionen Tonnen zurückging. Beim Rohöl ist gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2001 ein Importrückgang festzustellen. Die Einfuhren verringerten sich von 61,3 auf 60,1 Millionen Tonnen in 2002. Der Grenzübergangspreis von Rohöl sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,8 Prozent von 216,28 Euro auf 184,27 Euro pro Tonne.