Statistik

Januar bis Juli 2004: Mehr Rohöl für mehr Geld importiert

Zwischen Januar und Juli dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent von 60,9 auf 63,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 12,9 Milliarden Euro um 1,162 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Im Juli 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,6 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 15,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,3 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im Juli auf 222,46 Euro. Er lag damit um 25,5 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (177,25 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich damit im Juli auf 2,1 Milliarden Euro und lag damit um 662 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Zwischen Januar und Juli dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent von 60,9 auf 63,6 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 12,9 Milliarden Euro um 1,162 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 202,94 Euro im Schnitt um 5,2 Prozent höher als im Vorjahr (192,98 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 22 Lieferländern waren 2004 bislang die Russische Föderation (21,2 Millionen Tonnen), Norwegen (14,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (7,3 Millionen Tonnen), Libyen (6,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (4,3 Millionen Tonnen). 33,4 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 18,3 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.