Statistik

Januar bis Juli 2003: Mineralölabsatz sank

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden in Deutschland weniger Mineralölprodukte verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber um 2,9 Prozent von 10,8 auf 11,1 Millionen Tonnen, während der Import um 3,2 Prozent von 20,7 auf 21,3 Millionen Tonnen stieg.

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Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik gegenüber dem Vorjahr im Zeitraum Januar bis Juli 2003 um 2,1 Prozent von 67,2 auf 65,8 Millionen Tonnen.

Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte: Rohbenzin 9 Millionen Tonnen (minus 5,1 Prozent), Ottokraftstoff 15 Millionen Tonnen (minus 5,2 Prozent), Dieselkraftstoff 15,9 Millionen Tonnen (minus 1,7 Prozent), leichtes Heizöl 16,9 Millionen Tonnen (plus 7,1 Prozent) und schweres Heizöl 3,9 Millionen Tonnen (minus 2,9 Prozent).

Der Export von Mineralölprodukten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent von 10,8 auf 11,1 Millionen Tonnen, während der Import um 3,2 Prozent von 20,7 auf 21,3 Millionen Tonnen stieg.

Beim Rohöl ist gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2002 eine Importsteigerung festzustellen. Die Einfuhren erhöhten sich von 60,1 auf 60,9 Millionen Tonnen in 2003. Der Grenzübergangspreis von Rohöl stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent von 184,27 Euro auf 192,97 Euro pro Tonne.