2,3 Prozent mehr

Januar bis Juli 2001: 61,3 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland importiert

Die deutsche Rohölrechnung belief sich im ersten Halbjahr 2001 auf 25,9 Milliarden DM. Das ist 1,6 Milliarden DM mehr als im Jahr davor.

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Im Juli 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) neun Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,2 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Juli auf 417,59 DM (213,51 Euro). Er lag damit um 3,4 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (432,16 DM / 220,96 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Juli auf 3,8 Milliarden DM (1,9 Milliarden Euro) und lag damit um 219 Millionen DM (112 Millionen Euro) niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Juli dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent von 59,9 auf 61,3 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 25,9 Milliarden DM (13,3 Milliarden Euro) um 1,6 Milliarden DM (810 Millionen Euro)höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 423,01 DM (216,28 Euro) im Schnitt um 4,1 Prozent höher als im Vorjahr (406,42 DM / 207,80 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 21 Lieferländern waren 2001 bislang die Russische Föderation (17,8 Millionen Tonnen), Norwegen (12,1 Millionen Tonnen), Großbritannien (9,1 Millionen Tonnen), Libyen (6,3 Millionen Tonnen) und Syrien (4,5 Millionen Tonnen). 34,7 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 22,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.