Statistik

Januar bis Dezember 2004: Preissteigerung bei Rohölimporten

Statistische Zahlen zum Rohölimport vom BAFA: Zwischen Januar bis Dezember 2004 haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber 2003 um 3,6 Prozent von 106,4 auf 110,1 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 24,4 Milliarden Euro um 4,2 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor.

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Eschborn (red) - Im Dezember 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,1 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 1,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,2 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im Dezember auf 217,69 Euro. Er lag damit um 18,6 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (183,57 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich damit im Dezember auf 2,0 Milliarden Euro und lag um 293 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Zwischen Januar bis Dezember letzten Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Zeitraum 2003 um 3,6 Prozent von 106,4 auf 110,1 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 24,4 Milliarden Euro um 4,2 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 221,75 Euro im Schnitt um 16,6 Euro höher als im Vorjahr (190,13 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 24 Lieferländern waren 2004 bislang Russische Föderation (37,1 Millionen Tonnen), Norwegen (21,8 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,0 Millionen Tonnen), Libyen (12,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,5 Millionen Tonnen). 31,6 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 20,0 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.