Statistik

Januar bis Dezember 2003: Mehr Rohölimporte als 2002

Im November 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,2 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt - 0,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Dezember auf 183,57 Euro.

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Im Dezember 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,2 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 0,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9,1 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im Dezember auf 183,57 Euro. Er lag damit um 10,2 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (204,34 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Dezember auf 1,7 Milliarden Euro und lag damit um 179 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis Dezember dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent von 104,7 auf 106,4 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 20,2 Milliarden Euro um 187 Millionen Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 190,12 Euro im Schnitt um 0,6 Prozent niedriger als im Vorjahr (191,36 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 26 Lieferländern waren 2003 bislang die Russische Föderation (33,5 Millionen Tonnen), Norwegen (22,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (11,6 Millionen Tonnen), Libyen (9 Millionen Tonnen) und Kasachstan (6,6 Millionen Tonnen). 31,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 19,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.