Statistik

Januar bis August: Weniger Einfuhren von Rohöl

In den ersten acht Monaten dieses Jahres haben sich die die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent von 70,1 auf 69 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 12,8 Milliarden Euro um 2,272 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Der Preis pro Tonne sank um 13,6 Prozent.

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Im August 2002 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,89 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das war ein halbes Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,85 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im August auf 199,26 Euro. Er lag damit um 5,2 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (210,22 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im August auf 1,8 Milliarden Euro und lag damit um 88 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis August dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent von 70,1 auf 69 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 12,8 Milliarden Euro um 2,272 Milliarden Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 186,20 Euro im Schnitt um 13,6 Prozent niedriger als im Vorjahr (215,52 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 23 Lieferländern waren 2002 bislang Russische Föderation (21,4 Millionen Tonnen), Norwegen (14,3 Millionen Tonnen), Großbritannien (7,7 Millionen Tonnen), Libyen (5,5 Millionen Tonnen) und Syrien (4,7 Millionen Tonnen). 32 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 18,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.