Statistik

Januar 2006: Deutschland braucht weniger Mineralölprodukte

Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in Deutschland im Zeitraum Februar 2005 bis Januar 2006 gegenüber der entsprechenden Referenzperiode Februar 2004 bis Januar 2005 um 1,7 Prozent von 119,7 auf 117,6 Millionen Tonnen.

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Eschborn (red) - Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte: Rohbenzin 17,9 Millionen Tonnen (plus 0,1 Prozent), Ottokraftstoff 23,3 Millionen Tonnen (minus 6,7 Prozent), Dieselkraftstoff 28,6 Millionen Tonnen (minus 1,2 Prozent), leichtes Heizöl 24,8 Millionen Tonnen (minus 1,7 Prozent), schweres Heizöl 6,0 Millionen Tonnen (minus 4,2 Prozent) und schwerer Flugturbinen-Kraftstoff 8,1 Millionen Tonnen (plus 7,8 Prozent).

Damit können folgende Schlussfolgerungen für den betrachteten Zeitraum im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum gezogen werden:

  • der Export von Mineralölprodukten stieg 8,3 Prozent von 24,2 auf 26,2 Millionen Tonnen,
  • der Import von Mineralölprodukten ging um 0,4 Prozent von 34,6 auf 34,5 Millionen Tonnen zurück,
  • die Einfuhr von Rohöl stieg um 1,7 Prozent von 110,2 auf 112,1 Millionen Tonnen,
  • der Grenzübergangspreis von Rohöl stieg um 44,3 Prozent von 226,33 Euro auf 326,71 Euro pro Tonne.