Statistik 2

Januar 2003: Weniger Öl importiert

Deutschland hat im Januar 2003 8,9 Millionen Tonnen Rohöl importiert. Das waren 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im Januar auf 222,95 Euro. Er lag damit um 41,2 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats.

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Im Januar 2003 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,9 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,1 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im Januar auf 222,95 Euro. Er lag damit um 41,2 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (157,95 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Januar auf zwei Milliarden Euro und lag damit um 548 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 17 Lieferländern waren 2003 bislang die Russische Föderation (2,8 Millionen Tonnen), Norwegen (1,8 Millionen Tonnen), Großbritannien (0,9 Millionen Tonnen), Libyen (0,7 Millionen Tonnen) und Algerien (0,7 Millionen Tonnen). 30,9 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 22,4 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.