Bilanz

Jahresbericht bilanziert Forschungsförderung bei Erneuerbaren

Im vergangenen Jahrwurden über 100 neue Forschungsprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien bewilligt. Das geht aus dem Jahresbericht zur Forschungsförderung 2005 hervor, den das Bundesumweltministerium jetzt veröffentlichte. Er erscheint erstmals als eigenständige Publikation.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - "Hier zeigt sich, dass deutsche Unternehmen und Institute zu Spitzenleistungen fähig sind. Deshalb haben wir die Forschungsförderung für erneuerbare Energien 2006 auf eine verlässlichere Grundlage gestellt", erläuterte Umweltminister Sigmar Gabriel. Gegenüber 2005 werden die originären Forschungsmittel für erneuerbare Energien auf 83 Millionen Euro fast verdoppelt. 2009 sollen nahezu 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Die Förder-Schwerpunkte lagen laut Bericht bei Photovoltaik (33 Prozent), Windenergie (23 Prozent) und Geothermie (18 Prozent). Daneben wurden Projekte in den Bereichen Solarthermische Kraftwerke (acht Prozent), Niedertemperatur-Solarthermie (vier Prozent) und Querschnittsforschung (14 Prozent) bewilligt. Höhepunkte waren das Offshore-Testfeld, die Forschungsplattformen FINO 2 und 3 in Ost- und Nordsee, das Photovoltaik-Technologie-Evaluationscenter PV-TEC und das Geothermieprojekt in Groß-Schönebeck bei Berlin.

Der Jahresbericht 2005 zur Forschungsförderung erscheint erstmals als eigenständige Publikation. Seine 40 Seiten sind übersichtlich gestaltet und mit vielen Grafiken und Fotos unterlegt.

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