Atommüll

Jährlich 10.000 Kubikmeter Müll in Schacht Konrad

In dem geplanten Atommülllager Schacht Konrad sollen jährlich etwa 10.000 Kubikmeter radioaktive Abfälle gelagert werden. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, die unter anderem nach dem Transportaufkommen für das Endlager Konrad gefragt hatte.

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Berlin (red) - Die Bundesregierung bezieht sich in ihrer Antwort auf eine vom Bundesumweltministerium erstellte Transportstudie aus dem Jahr 1991. Danach wird gerechnet, dass 20 Prozent der Abfälle auf der Straße und 80 Prozent auf der Schiene transportiert würden.

Darüber hinaus schreibt die Regierung in ihrer Antwort, dass die Schachtanlagen Konrad 1 und Konrad 2 für die Bedürfnisse eines Endlagers umgerüstet bzw. neu errichtet würden. Der Planfeststellungsbeschluss gestatte es dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das Endlager plangemäß zu errichten. In dem entsprechenden Beschluss aus dem Jahr 2002 sei festgestellt worden, dass das Endlager "allen gesetzlichen Vorschriften und damit dem Stand von Wissenschaft und Technik" entspreche, heißt es in der Antwort der Bundesregierung.