Schlechte Noten für Clement

IWR-Geschäftsklimaindex im April gestiegen

Der IWR-Geschäftsklimaindex für die Regenerative Energiewirtschaft stieg im Monat April auf 96,9 Punkte (März: 94,9). Grund ist die positive Geschäftserwartung in den Branchen Solarenergie, Wasserkraft und Bioenergie. Mit der Arbeit von Wirtschaftsminister Clement sind die Unternehmen indes unzufrieden.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Münster (red) - Die Stimmung in den Unternehmen der Regenerativen Energiewirtschaft hat sich im April 2004 verbessert. Der IWR-Geschäftsklimaindex für die Gesamtbranche stieg im Monat April auf 96,9 Punkte (März: 94,9). Getragen wird die Stimmung hauptsächich von der positiven Geschäftserwartung in den Branchen Solarenergie, Wasserkraft und Bioenergie, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.

Ein leichter Beschäftigungszuwachs könnte sich per saldo in der Regenerativen Energiewirtschaft für das nächste halbe Jahr abzeichnen. Über 20 Prozent der Firmen wollen weiteres Personal einstellen, zwei Drittel der befragten Unternehmen gehen derzeit von konstanten Mitarbeiterzahlen in den nächsten sechs Monaten aus.

Auf die Monats-Sonderfrage "Wie beurteilen Sie die industriepolitische Arbeit des Bundeswirtschaftsministeriums auf dem Gebiet der regenerativen Energietechniken" antworteten etwa drei Prozent der Unternehmen mit "gut", 34 Prozent mit "befriedigend" und 63 Prozent mit "schlecht". "Die hohe Zahl der Unternehmen, die mit der regenerativen Industriepolitik des Bundeswirtschaftsministeriums unzufrieden ist, muss nachdenklich stimmen", erläuterte Dr. Norbert Allnoch, Leiter des IWR. "Es ist kein gutes Zeichen, wenn anscheinend jene Unternehmen, die Arbeitsplätze auf einem technologischen Zukunftsfeld schaffen wollen, so wenig Rückhalt beim Wirtschaftsministerium eines Landes verspüren."