ITU-Sicherheitsforschung für den Kernbrennstoffkreislauf

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Das Europäische Institut für Transurane (ITU) führt seit über 30 Jahren anwendungsbezogene F & E Arbeiten für die Mitgliedsstaaten durch. Die Zielsetzungen und Aufgaben haben sich im Zeitablauf entsprechend den Entwicklungen im Kernbrennstoffkreislauf geändert. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen seit Mitte der 80er Jahre im Bereich der Sicherheit des Brennstoffkreislaufs und der Grundlagenforschung an Aktiniden. Auf die mittlerweile veränderten Anforderungen seiner "Kunden" hat das ITU mit Neuentwicklungen und Investitionen in neue Einrichtungen schnell und flexibel reagiert. Zu den zukünftigen Aufgaben zählen u.a. Verfahren zur Entdeckung heimlicher Nuklearaktivitäten, forensische Analysen und die Transmutation von langlebigen, hochaktiven Abfällen.


Über dieses Gebiet berichtet der promovierte Physiker Dr. Roland Schenkel in einem Vortrag des Informationskreises Kernenergie. Schenkel war bei der Direktion Sicherheitsüberwachung Euratom in Luxemburg bevor er 1994 als Berater des Direktors und Leiter des Planungs- und Programmbüros zum Institut für Transurane nach Karlsruhe wechselte. Seit Februar 2000 ist er Direktor des ITU, einer von acht Forschungseinrichtungen der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission.


Der Termin für diese Veranstaltung ist der 5. Juli 2000 im Forum im Pressehaus in Bonn. Der Stehempfang beginnt um 18 Uhr, der Vortrag um 18.20 Uhr. Es schließt sich eine Diskussion an. Weitere Informationen und Anmeldung unter Fax: 0228-507261.