Greenpeace-Studie

Investitionen in Erneuerbare Energien zahlen sich aus

Investitionen in eine regenerative Energieversorgung lohnen sich. Die Kosten für solche Anlagen sind zwar höher als in konventionelle Kraftwerke, aufgrund des deutlich geringeren Brennstoffverbrauches zahlen sich diese jedoch langfristig aus, so das Ergebnisse einer aktuellen Greenpeace-Studie.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Hamburg (red) - Die von Greenpeace und dem Europäischen Verband der Erneuerbaren Energien (EREC) veröffentlichte Studie "Future Investment - ein nachhaltiger Investitionsplan zum Klimaschutz" stellt Kosten für Energie-Investitionen in Erneuerbare Energien denen in konventionelle Kraftwerkstechnik einschließlich deren Brennstoffkosten gegenüber.

Demnach werden bis 2030 werden im Kraftwerkssektor durchschnittlich 233 Milliarden US-Dollar pro Jahr investiert werden. Für eine Energie-Strategie mit Erneuerbaren Energien müssen um 22 Milliarden US-Dollar höhere Investitionen aufgebracht werden, jedoch sparen diese Mehrinvestitionen das Zehnfache an Brennstoffkosten ein, so die Studie. Allein die herkömmlichen Kosten für die Rohstoffe im Kraftwerkssektor könnten so um 30 Prozent gesenkt werden.

So könnten pro Jahr weltweit nicht nur Brennstoffkosten in Höhe von 180 Milliarden US-Dollar eingespart werden, auch der CO2-Ausstoß im Kraftwerksbereich würde bis 2030 auf die Hälfte gesenkt. "Die Erneuerbare Energien-Industrie ist in der Lage den Kraftwerksbedarf der Zukunft aufzubauen. Wir brauchen nur die energiepolitischen Rahmenbedingungen. Die politischen Entscheidungen von heute werden den Energiemix im Jahr 2050 bestimmen," sagt Oliver Schäfer, Politik-Direktor der EREC.