Pilotstudie

Internetumfrage zur Akzeptanz vertikaler Windkraftanlagen

Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle haben eine Internetumfrage zur Akzeptanz von vertikalen Windkraftanlagen gestartet. Diese Anlagen drehen sich um eine vertikale Rotorachse und müssen daher nicht nach dem Wind ausgerichtet werden, wie die Universität am Donnerstag in Halle mitteilte.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Halle (ddp-lsa/sm) - An der Umfrage können sich bis Ende September Landwirte, Gewerbetreibende oder Besitzer freistehender Wohnhäuser in windreichen Gebieten, die über genügend Fläche verfügen, beteiligen.

Die Umfrage ist Teil einer Pilotstudie, die das Bundesumweltministerium fördert. An dem Vorhaben beteiligen sich neben Technikern, Umweltexperten und Ökonomen auch Psychologen und Industriedesigner.

Vertikale Windkraftanlagen wurden bereits um 1980 entwickelt. Die heutigen Anlagen entsprechen den Angaben zufolge mit optimierter Technologie und neuen Materialien dem aktuellen Stand der Technik. Sie können zur Versorgung mit Strom oder Wärme eingesetzt werden und eignen sich mit einer Leistung von 5, 10 oder 30 Kilowatt für Landwirte, Gewerbetreibende, aber auch für Eigenheimbesitzer.

Neben der Martin-Luther-Universität sind die Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg, das Institut für Technische Mechanik der Technischen Universität Clausthal, die PSE GmbH Freiburg und die TASSA GmbH Wolfsburg beteiligt.

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