Für erneuerbare Energien

Internationale Agentur soll Technologie- und Wissenstransfer gewährleisten

Im Rahmen der "renewables 2004" haben sich knapp 300 Delegierte auf dem Internationalen Parlamentarier-Forum für neue Energien für die Einrichtung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien ausgesprochen. Sie woll IRENA heißen und den internationalen Technologie- und Wissenstransfer koordinieren.

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Bonn (red) - Auf dem Internationalen Parlamentarier-Forum für Erneuerbare Energien, das im Rahmen der renewables 2004 in Bonn stattfand, haben sich mehr als 300 Delegierte aus über 70 Ländern für die Einrichtung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien ausgesprochen, die IRENA heißen soll. Sie soll sich für den internationalen Technologie- und Wissenstransfer einsetzen.

Wichtig sei, dass diese Einrichtung, gegebenenfalls auch von wenigen Staaten gegründet werden könne, mit der Option, diese später zu erweitern. Jedenfalls müsse endlich ein Anfang gemacht werden, da die bisherigen Instrumente völlig unzureichend seien, forderte Dr. Herrmann Scheer, Vorsitzender des Forums. Es bestand Übereinstimmung, dass in den nächsten Jahren der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtversorgung in der Welt deutlich gesteigert werden muss. Von den Regierungen wurde die Festlegung von Mindeststandards und festen Steigerungsraten verlangt.

Das Forum soll der Beginn eines Prozesses der Zusammenarbeit der Parlamente sein und regelmäßig fortgesetzt werden um gemeinsame Strategien zu entwickeln.