Entwicklungsschub

Innovative Energietechniken: ZIP-Projekte erfolgreich gestartet

Mit 123 Millionen Euro aus der Versteigerung der UMTS-Lizenzen wird das Wirtschaftsministerium nun 80 Projekte zur Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energietechniken fördern.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Fast 80 neue Projekte zur Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energietechniken fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aus dem Ende 2000 beschlossenen Zukunfts-Investitions-Programm (ZIP) der Bundesregierung. Insgesamt etwa 123 Millionen Euro stellt es dafür bereit. Die ZIP-Mittel kommen aus den Zinsersparnissen der UMTS-Lizenzversteigerungen. Ergänzt werden sie durch Eigenmittel der Unternehmen. Der Gesamtumfang der genannten Forschungs- und Entwicklungsprojekte beläuft sich damit auf über 230 Millionen Euro.

Ende 2001 hat das Wirtschaftsministerium nun die letzten Bewilligungen im Rahmen des auf drei Jahre angelegten ZIP im Bereich Energieforschung unterzeichnet. Schwerpunkte sind Brennstoffzellen für den stationären und mobilen Einsatz (44 Vorhaben), neue Antriebstechnologien und regenerativ erzeugte Treibstoffe (11 Vorhaben), Geothermie (Erdwärmenutzung (8 Vorhaben), Offshore-Windenergie (3 Forschungsplattformen für Offshore-Windparks) sowie die energetische Sanierung von Altbauten (13 Vorhaben). "Mit dem Zukunfts-Investitions-Programm erhalten innovative Energietechnologien einen kräftigen Entwicklungsschub. In schwierigen konjunkturellen Zeiten stellen die Bundesregierung wie auch die Wirtschaftsunternehmen damit hohe zusätzliche Finanzmittel zur Entwicklung neuer, noch kostenintensiver Techniken bereit. Ich freue mich über den erfolgreichen Start der Projekte und bin mit allen Beteiligten zuversichtlich, dass damit zukunftsfähige Technologien früher in den Markt gebracht werden können. - Technologien, die mittel- und langfristig nicht nur dem Energiemarkt und dem Umweltschutz, sondern auch dem Arbeitsmarkt wichtige neue Impulse geben können", so Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos).