Protestaktion

Initiative: Stromanbieterwechsel gegen Krieg

Weil die Ölvorkommen auf dem Gebiet des Irak eine wichtige Rolle im möglicherweise bevorstehenden Krieg einnehmen, fordert die Münchner Agentur Projekt 21+ alle Kriegsgegner auf, ihren Haushalt auf Ökostrom umzustellen. Dadurch verringere sich der Bedarf an fossilen Brennstoffen und der Ausstoß von Kohlendioxid.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

"Wer Kriege in Ölregionen heute und in der Zukunft verhindern will, muss sich von fossilen Energieträgern unabhängig machen. Ein erster Schritt ist der persönliche Wechsel zu Ökostrom!" Dies fordern Siegfried Grob, unabhängiger Stromexperte und die Münchner Agentur Projekt 21+ und rufen deshalb gemeinsam zu einem Wechsel des Stromanbieters auf.

Der angedrohte Krieg im Irak mache einmal mehr deutlich, wie eng vorhandene Bodenschätze und mögliche Machtkämpfe in Verbindung stehen können. Die Demonstrationen hätten gezeigt, dass die Bevölkerung vieler Länder dagegen ist. Die Initiatoren sind sich sicher, dass zumindest die Verteilungskämpfe um knapper werdende Energiereserven mit einer regenerativen Energiepolitik beantwortet werden könnten. Die verstärkten Anstrengungen in Deutschland zur Effizienzsteigerung und Ausbau regenerativer Energiesysteme seien die richtige Antwort würden die abwehrende Haltung der Regierung gegenüber einer kriegerischen Lösung in der Golfregion untermauern.

Aber auch Privatpersonen seien gefragt: Durch die Auswahl eines ökologischen Anbieters kann der Bau von Ressourcenschonenden, regenerativen Kraftwerke gefördert werden. Dadurch verringere sich der Bedarf an fossilen Brennstoffen und der Ausstoß des schädlichen Kohlendioxids.

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