Stromspartipp

Initiative EnergieEffizienz: Küchenhelfer Mikrowelle gezielt einsetzen

Ein bekannter Vorteil der Mikrowelle ist die schnelle Zubereitung von Gerichten. Doch Mikrowellen sind unter Umständen auch sparsamer im Stromverbrauch als Elektroherd oder Backofen. Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt, für die Zubereitung kleiner Portionen die Mikrowelle zu nutzen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Im direkten Vergleich mit Elektroherd oder Backofen benötigt die Mikrowelle bei kleinen Portionen deutlich weniger Strom und Zeit. Deshalb bietet sich eine Nutzung von Mikrowellengeräten besonders in Single-Haushalten an. Die Inititive rechnet vor: um zwei Toasts mit Käse zu überbacken, benötigt die Mikrowelle nicht nur viel weniger Zeit als der Elektrobackofen, sondern auch nur ein Zehntel der Energie. Sogar um 250 Gramm Kartoffeln gar zu kochen, verbraucht die Mikrowelle noch 30 Prozent weniger Strom als der Elektroherd. Für große Mengen und aufwendige Gerichte sind jedoch Herd und Backofen die stromeffizienteren Alternativen.

Ein Mikrowellengerät braucht aber nicht nur fürs "Kochen" Strom. So schaltet sich beim Öffnen der Mikrowellentür automatisch die Beleuchtung des so genannten Garraumes ein. Nur wenige Geräte verfügen über eine automatische Abschaltfunktion der Beleuchtung. Deshalb gilt: Die Tür nicht länger als nötig offen stehen lassen. Auch ein Display, das die Uhrzeit anzeigt, benötigt Strom. Befindet sich in der Küche noch eine andere Uhr, kann man bei der Mikrowelle einfach den Stecker ziehen.

Weitere Tipps und Tricks zum Energiesparen gibt es auf den Internetseiten der Initiative.

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