Wirtschaftsstandort

Industriehafen Lubmin offiziell eingeweiht

Am früheren Auslaufkanal des stillgelegten Kernkraftwerks Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern soll sich in den nächsten Jahren der größte Wirtschaftsstandort des Landes entwickeln. Der Industriehafen - u.a. Endpunkt der neuen Gaspipeline aus Russland - wurde heute offiziell eingeweiht.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Lubmin (ddp-nrd/sm) - Nach zwei Jahren Bauzeit ist heute am früheren Auslaufkanal des stillgelegten Kernkraftwerkes Lubmin der neue Industriehafen von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) offiziell eingeweiht worden. Damit seien die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, dass sich das Areal zum größten Wirtschaftsstandort des Landes entwickeln werde, sagte der Regierungschef.

Lubmin werde sich in den nächsten Jahren als Drehscheibe zwischen See- und Landweg profilieren, betonte Ringstorff. Unter anderem werde dort die deutsch-russische Gaspipeline anlanden. Zudem seien für den Standort zahlreiche Investoren geworben worden, die in den nächsten vier Jahren bis zu 1000 neue Arbeitsplätze schaffen wollten. Geplant seien unter anderem zwei Gas-Dampf-Kraftwerke sowie Anlagen zur Herstellung von Bioethanol und synthetischem Diesel.

Die Erschließung des neuen Industriestandortes, der Bau neuer Zufahrten und die Ausbaggerung des sieben Meter tiefen Hafens seien vom Land mit etwa 35 Millionen Euro gefördert worden.