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WasserspeicherDie Baugenossenschaft "Eisenbahnbauverein Harburg" baut im Hamburger Stadtteil Harburg-Wilstorf die größte Eisheizung der Welt. Fast 500 Wohnungen sollen mit dem neuen System beheizt werden. Die Heizung kombiniert Solar- und Erdwärme und soll nicht nur kostengünstig sein, sondern auch ordentlich Kohlendioxid einsparen.
Harburg (red) - In einem unterirdischen Speicher werden dazu 1,5 Millionen Liter Wasser gelagert, wie die Morgenpost berichtet. Die Technik vereint die Komponenten Solaranlage, Eisspeicher und Wärmepumpe.
Die Miethäuser, die durch die Eisheizung beheizt werden sollen, bekommen Solar-Luft-Kollektoren auf den Dächern verpasst. Diese sollen selbst dann arbeiten, wenn keine Sonne scheint, da sie die Wärme aus der Luft gewinnen. Die nicht direkt benötigte Energie wird in den Wasserspeicher abgeführt und erwärmt das dort gelagerte Wasser, wie die Morgenpost erklärt. Zusätzlich wird der Umgebung Erdwärme entzogen.
Die Wärmepumpe kühlt das Wasser wieder ab - bis zum Gefrierpunkt. Dann soll besonders viel Energie gewonnen werden können, man spricht von Erstarrungswärme. Selbst im gefrorenen Zustand gibt das Wasser noch Wärme ab. Diese kann fürs Heizen genutzt werden und soll genügend Energie für fast 500 Haushalte erzeugen.
Laut der Zeitung will der Bauverein die Kosten für die Heizung, immerhin eine Investition von fünf Millionen Euro, nicht auf die Hausbewohner umlegen. Diese sollen dennoch von einer Einsparung von über 50 Prozent der Energiekosten profitieren können, auch 80 Prozent der Co2-Emissionen sollen so gespart werden.
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