Statistik

Importpreise steigen weiter

Die Einfuhrpreise haben sich laut Statistischem Bundesamt im August 2004 um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresstand verteuert. Im Monatsvergleich verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Eisen- und Stahlschrott. Auch für Mineralölerzeugnisse stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat weiter an.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Wiesbaden (red) - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im August 2004 um 2,5 Prozent über dem Vorjahresstand. Im Juli bzw. im Juni 2004 hatten die Jahresveränderungsraten plus 2,2 Prozent bzw. plus 2,0 Prozent betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im August 2004 um 0,5 Prozent über dem Stand des Vorjahres.

Gegenüber Juli 2004 stieg der Einfuhrpreisindex im August um 0,9 Prozent an. Im Monatsvergleich verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Eisen- und Stahlschrott. Auch für Mineralölerzeugnisse stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat weiter an (plus 7,8 Prozent nach plus 7,4 Prozent im Juli 2004). Dies gilt insbesondere für Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl, dagegen ging für Motorenbenzin der Preis zurück. Weitere Preisanstiege waren für Rohkakao und rohes Erdöl zu beobachten. Billiger wurden gegenüber Juni 2004 dagegen u.a. Tomaten.

Starke Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahr gab es im August 2004 u.a. beim Import von Steinkohle (plus 51,7 Prozent) und Rohkupfer (plus 46,4 Prozent). Billiger als vor einem Jahr waren dagegen u.a. Tomaten, Rohkakao und Erdgas (minus 4,5 Prozent).