Der Fiskus hilft

Immobilienzeitschrift informiert über steuerwirksamen Altbausanierung

Die Immobilienzeitschrift "Bellevue" verrät in ihrer November-Ausgabe, wie Altbaubesitzer Modernisierungskosten in voller Höhe von der Steuer absetzen können. Dazu hatte der Bundesfinanzhof kürzlich eine Grundsatzentscheidung gefällt. Wichtig zu wissen: Eigennutzer kommen im Gegensatz zu Investoren nur acht Jahre in den Genuss der Eigenheimzulage.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

In einer Grundsatzentscheidung hat der Bundesfinanzhof befunden, dass Modernisierungskosten für Altbauten sofort und in voller Höhe steuerwirksam werden. Vorausgesetzt, der Gebrauchswert eines Gebäudes wird nicht deutlich gesteigert. Dadurch wird der Kauf eines Altbaus wesentlich attraktiver. Experten erhoffen sich von dieser neuen Abschreibungsmöglichkeit eine Belebung des Geschäfts. Die Immobilienzeitschrift "Bellevue" beleuchtet in ihrer November-Ausgabe die Hintergründe, lässt Experten zu Wort kommen und erklärt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um in den Genuss der Abschreibung zu kommen.

Muffig-feuchter Geruch im Keller, rissiges Mauerwerk, verzogene Fenster und Türen, Schädlinge im Balkenwerk - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um Mängel geht, mit denen Besitzer von Altbauten zu tun bekommen können. Und die Beseitigung der Schäden ist meist sehr kostspielig. Bisher durften diese Sanierungskosten nur über die gesamte Nutzungsdauer steuerlich abgeschrieben werden. Dem hat der Bundesfinanzhof nun ein Ende gesetzt: Kosten für Instandhaltung und Modernisierung von Altbauten werden sofort und in voller Höhe steuerwirksam. Wichtig zu wissen: Eigennutzer kommen im Gegensatz zu Investoren nur acht Jahre in den Genuss der Eigenheimzulage in Höhe von maximal 1278 Euro jährlich.

Die aktuelle "Bellevue"-Ausgabe ist ab 24. Oktober erhältlich.