Spannungsabfall

Im Bundestag fiel das Licht aus

Medienberichten zufolge ist im Bundestag am heutigen Donnerstag um die Mittagszeit kurzzeitig das Licht ausgefallen. Die Twitter-Gemeinde erfuhr dank einiger ironischer Kommentare von Parlamentariern sehr zeitnah von der Unterbrechung - die deutlich kürzerer und harmloserer Natur war als der lange und flächendeckende Ausfall im März 2011.

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Berlin (red) - Den Berichten zufolge sei die Sitzung des Bundestages kurz nach 13 Uhr für eine halbe Stunde unterbrochen worden. Offenbar war der Lichtausfall aber nur von kurzer Dauer, es habe sich um ein Lichtflackern aufgrund eines Spannungsabfalls gehandelt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer, twitterte: "Fällt doch glatt das Licht aus im Plenarsaal des Bundestages. Aber noch ist es ja hell draußen...".

Stromausfall im März 2011 war schlimmer

Im März 2011 war der Strom über Stunden komplett ausgefallen und hatte die Arbeit des Bundestags völlig lahmgelegt. Damals hatte eine Tiefbaufirma bei Baggerarbeiten drei Stromkabel beschädigt. Bis auf Flurlampen und Aufzüge funktionierte nichts, wodurch zutage trat, dass der Bundestag keine Notstromversorgung hat wie das Bundeskanzleramt. Dies hatte im Nachgang zu heftigen Protesten der Parlamentarier geführt.