Kohleförderung

IGBCE: Heimische Steinkohle unverzichtbar für Energieversorgung

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) begrüßt den geplanten Steinkohleabbau in der "Primsmulde Nord". Die heimische Steinkohle werde für die Energiesicherheit in Deutschland immer wichtiger, sagte IGBCE-Bezirksleiter Dietmar Geuskens.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Saarbrücken (ddp-rps/sm) - Grund seien vor allem die Preissteigerungen bei Öl und Gas aufgrund der großen Nachfrage von Schwellenländern wie China und Indien. Deshalb müsse man beim Energiemix in Deutschland verstärkt auf heimische Steinkohle setzen.

Die Preise für die deutsche Steinkohle seien "langfristig kalkulierbar", betonte Geuskens. Dabei könne das Bergwerk Saar mit der "Primsmulde Nord" das preiswerteste Abbaufeld in Deutschland erschließen.

Die Deutsche Steinkohle AG (DSK) hat einen Antrag für eine Abbaugenehmigung für die "Primsmulde Nord" angekündigt. Dort sollen nach dem Abbau in der "Primsmulde Süd" im Jahr 2011 zunächst zwei von vier möglichen "Bauhöhen" abgebaut und etwa zehn Millionen Tonnen Kohle gefördert werden.