Forderung

IGBCE hält weiter an heimischer Steinkohle fest

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IGBCE) pocht auf eine Fortsetzung der Steinkohleförderung in Deutschland. Zwei Tage vor einem Spitzengespräch in Berlin bekräftigte der Industriegruppenausschuss Steinkohle der Gewerkschaft gestern in Bochum seine Position.

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Bochum (ddp/sm) - Der von der nordrhein-westfälischen Landesregierung geforderte Ausstieg aus den Beihilfen sei ein "unvertretbares Risiko", betonte die IGBCE. Deutschland brauche langfristig die Fähigkeit zur Förderung und den Zugang zu den Lagerstätten.

Am Donnerstag soll bei einem Spitzengespräch in Berlin über den geplanten Börsengang des RAG-Konzerns und die Zukunft der Steinkohle beraten werden. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hatte am Wochenende bekräftigt, dass es eine Zustimmung des Landes für einen Börsengang nur bei einem Ausstieg aus der Steinkohle geben werde. An dem Spitzengespräch werden unter anderen Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und Rüttgers teilnehmen.