Wettbewerbsposition geschwächt

IG BCE mit eigenen Forderungen zum Emissionshandel

Die IG BCE ist mit den bisherigen Veröffentlichungen zum Handel mit Treibhausgasemissionen nicht einverstanden und hat deshalb elf eigene Anforderungen veröffentlicht. Derzeit würden Impulse für Wachstum und nicht Signale gegen Investitionen gebraucht, wetterte Gewerkschaftschef Schmoldt.

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Haltern (red) - Der Vorsitzende der Gewerkschaft IG-BCE Hubertus Schmoldt hat vor falschen Weichenstellungen beim Emissionshandel gewarnt. Gleichzeitig legte er elf Anforderungen der IG BCE zum Nationalen Allokationsplan vor.

Schärfste Kritik: Der Entwurf von Bundesumweltminister Trittin schwäche die Wettbewerbsposition der deutschen Industrie und greife massiv in den bewährten Energiemix ein. Die Reaktion der Gewerkschaft fiel dementsprechend hart aus: In der augenblicklichen wirtschaftlichen Situation mit ersten Anzeichen eines konjunkturellen Aufschwungs würden Impulse für Wachstum, nicht Signale gegen Investitionen gebraucht.

Weiterführende Links
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