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IG BCE demonstriert gegen geplanten Steinkohle-Ausstieg

Am Mittwoch, dem Tag der Ministerpräsidenten-Wahl, will die Gewerkschaft IG BCE 70 000 Flugblätter vor Schachtanlagen und in Bergbaustädten an die Bürger verteilen, wie Gewerkschaftsvorsitzender Hubertus Schmoldt ankündigte. Darin wird vor einem "katastrophalen Strukturbruch" durch einen Auslaufbergbau gewarnt.

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Hannover/Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) macht gegen die Pläne der künftigen schwarz-gelben Koalition mobil, die Steinkohleförderung in NRW auslaufen zu lassen. Am Mittwoch, dem Tag der Ministerpräsidenten-Wahl, will die Gewerkschaft 70 000 Flugblätter vor Schachtanlagen und in Bergbaustädten an die Bürger verteilen, wie Gewerkschaftsvorsitzender Hubertus Schmoldt am Dienstag in Hannover ankündigte. Darin wird vor einem "katastrophalen Strukturbruch" durch einen Auslaufbergbau gewarnt.

Die Gewerkschaft werde auf keinen Fall akzeptieren, dass die neue Koalition aus dem Bergbau einen Auslaufbergbau mache, betonte Schmoldt. In dem Flugblatt heißt es, der Ausstieg aus der Kohleförderung werde die Arbeitslosigkeit in den Kohlerevieren "explosionsartig" ansteigen lassen. Der "mühsam erreichte sozialverträgliche Strukturwandel" sei nicht mehr zu halten.