Modernere Anlage

IG-BCE appelliert für Bau von Steinkohlekraftwerk bei Hamburg

Der IG-BCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt fordert den Hamburger Senat und die Hamburger SPD auf, ihre ablehnende Haltung zum Neubau des Steinkohlekraftwerks Moorburg aufzugeben. Das geplante Kraftwerk werde mit einem hohen Wirkungsgrad zur CO2-Reduzierung beitragen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Hamburg (red) - "Sowohl im Interesse einer kostengünstigen Energieversorgung des Wirtschaftsstandortes Hamburg als auch einer nachhaltigen und effizienten Klimaschutzpolitik" sei das Investitionsvorhaben sinnvoll, schreibt Schmoldt in einem Brief an Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und den SPD-Bürgermeisterkandidaten Michael Naumann.

"Eine wirksame Klimaschutzpolitik ist ohne effiziente Kraftwerkstechnologie und den Neubau moderner Kohlekraftwerke in Deutschland auf absehbare Zeit nicht vorstellbar", schreibt der IG-BCE-Vorsitzende weiter. Das geplante Kraftwerk werde mit einem Wirkungsgrad von 46,5 Prozent eines der modernsten der Welt sein und damit einen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen leisten. Sollte das Kraftwerk nicht gebaut werden, müssten ältere und weniger umweltfreundliche Anlagen weiterbetrieben werden, so Schmoldt.

Günstige Strombezugsmöglichkeiten seien für die Unternehmen im globalen Wettbewerb existenziell, daher appelliert Schmoldt an von Beust und Naumann, "trotz der zu Wahlkampfzeiten sicherlich schwierigen Klimadebatte ihre Position zu überdenken" und so einen Beitrag zur Modernisierung der Stromversorgung zu ermöglichen.