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KraftwerksbauDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) rechnet mit einem Boom der Atomenergie. Derzeit führe die Behörde Gespräche mit 50 bis 60 Ländern, die neue Atomkraftwerke bauen wollten, sagte der Chef der IAEA-Abteilung für Planung und wirtschaftliche Studien, Hans-Holger Rogner, in einem Interview mit dem Branchenblatt "VDI Nachrichten".
Wien (afp/red) - Vor vier Jahren seien es noch halb so viele gewesen. Deshalb rechne die IAEA für die kommenden Jahrzehnte mit einem Boom der Kernenergie, sagte Rogner. Vor allem Länder und Regionen, die keinen Zugang zu alternativen Ressourcen hätten, könnten nicht auf Atomenergie verzichten.
Die IAEA organisiert in der kommenden Woche in Peking eine internationale Konferenz, auf dem die Perspektiven der Atomenergie Thema sein sollen. An dem dreitägigen Treffen wollen 65 Länder und rund 30 Energieminister teilnehmen.
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Eine Studie zur Gaspreisentwicklung wirft führenden Regionalversorgern systematischen Preismissbrauch vor. Die Berliner Gasag enthält etwa einem durchschnittlichen Haushaltskunden rund 160 Euro im Jahr vor, die sie durch gesunkene Einkaufspreise eingenommen hat, berichtet der "Tagesspiegel".
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht weder in Deutschland noch weltweit eine Renaissance der Atomenergie. In ein paar Jahren werde sich zeigen, dass die Debatte darüber nur "eine heiße Blase" sei, sagte er. Die FDP kritisierte das Festhalten der SPD am Atomausstieg am Montag als "hysterisch".
Der französische Energiekonzern EDF hat einem Zeitungsbericht zufolge über Monate hinweg den Sprecher der Dachorganisation der französischen Atomkraftgegner bespitzeln lassen. Der Energieriese steht bereits im Verdacht, das Pariser Büro von Greenpeace abgehört zu haben.
Das älteste französische Atomkraftwerk, das in der Nähe der deutschen und schweizerischen Grenze steht, liegt nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA in mehreren Punkten hinter weltweit gültigen Standards zurück.
Im Atomkraftwerk Biblis ist erneut ein Defekt festgestellt worden. Wie das hessische Umweltministerium am Dienstag mitteilte, informierte Biblis-Betreiberin RWE über die Korrosion einer Absperrarmatur im Block A. Die Grünen bekräftigten ihre Forderung nach der Stilllegung des Reaktors.Strompreise vergleichen
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