Pilotprojekt

HSE-Tochter NaturPur berät Kommunen beim Energiesparen

Ökostromanbieter NaturPur Energie AG führt mit den südhessischen Orten Pfungstadt, Fürth und Rimbach ein kommunales Energiemanagement als Pilotprojekt durch. Durch eine Änderung des Verbrauchsverhaltens sollen der Energie- und Wasserbedarf und damit Kosten in den Kommunen reduziert werden.

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Darmstadt (red) - Die Darmstädter NaturPur Energie AG, eine Tochtergesellschaft der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), führt mit drei ihrer kommunalen Kunden, den südhessischen Orten Pfungstadt, Fürth und Rimbach, ein kommunales Energiemanagement als Pilotprojekt durch. Ziel des zunächst für drei Jahre vereinbarten Vertrages ist, durch Änderung des Verbrauchsverhaltens den Energie- und Wasserbedarf und damit Kosten in den kommunalen Einrichtungen zu reduzieren.

Das kommunale Energiemanagement basiere auf einer persönlichen Betreuung kommunaler Liegenschaften wie zum Beispiel Kindergärten, Sporthallen, Schwimmbäder, Bürgerhäuser, teilte der Versorger mit. Gemeinsam mit den zuständigen Betreuern und Nutzern vor Ort werden Fachleute im Laufe des Projekts eine Ist-Analyse erstellen, Mängel aufdecken, Feinjustierungen an der Heizungssteuerung vornehmen oder Änderungsvorschläge mit genau definierten Arbeitsabläufen vorstellen. Dazu wird es monatliche Erfolgskontrollen und Datenauswertungen geben. In Pfungstadt werden im ersten Schritt zehn, in Fürth und Rimbach jeweils acht Gebäude in das Energiemanagement einbezogen.

Durch das Energiemanagement seien Einsparungen von zwei bis fünf Prozent beim Strom, acht bis zwölf Prozent beim Wasser und 17 bis 24 Prozent bei der Heizenergie zu erwarten, ist NaturPur überzeugt. Die ersten konkreten Ergebnisse des Pilotprojektes werden nach zwölf Monaten veröffentlicht. Entsprechen die erzielten Ergebnisse des Pilotprojektes den Erwartungen, wird die HSE-Tochter NaturPur diese Dienstleistung auch anderen Kommunen anbieten, die Strom von dem Ökostromunternehmen beziehen. Mit den im Rahmen des Energiemanagements eingesparten Mitteln können auch Mehrkosten für den NaturPur-Strom kompensiert werden.

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