Alternativ heizen

Holzpellets sind derzeit günstiger als Öl und Gas

Laut der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sind Holzpellets zurzeit deutlich günstiger als Heizöl oder Gas. Verbraucher, die sich für eine Pelletheizung entscheiden, zeigen sich damit nicht nur umweltbewusst, sondern können auch sparen. Zudem seien Holzpellets in der Lagerung und Entsorgung besonders unproblematisch.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Osnabrück (red) - "Sechs Tonnen Holzpellets kosten etwa 1400 Euro. Der Heizwert entspricht rund 3000 Litern Heizöl", erläutert DBU-Experte Frank Moser. Bei der aktuellen Preislage gebe eine drei- bis vierköpfige Familie aber rund 2300 Euro für die gleiche Menge Heizöl aus. Nutze sie Pellets, spare sie so rund 900 Euro pro Jahr.

Einfache und bequeme Lagerung und Entsorgung

Neben dem günstigeren Verbrauch seien die gepressten Sägemehlstifte eine bequeme Art, ökologisch zu heizen: "Man braucht die Stifte nicht wie Holzscheite zum Trocknen zu stapeln. Sie werden je nach Lagerraumgröße schon trocken angeliefert und können dann ohne Dreck und Umstände gebunkert werden." Zudem entfalle der tägliche Gang zur Mülltonne. Nur bis zu drei Mal im Jahr brauche die Asche entsorgt zu werden, am besten als Dünger im Garten. Auch das Füllen des Ofens laufe in der Regel vollautomatisch.

Der Umweltnutzen einer Pelletheizung

Beim Heizen mit Holzpellets wird genau so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie vorher von den Pflanzen aufgenommen wurde, damit ist es eine sogenannte klimaneutrale Form des Heizens. Für einen zusätzlichen Umweltnutzen lässt sich eine Holzpelletheizung auch gut mit Solarthermie kombinieren.