Energie aus Forstabfällen

Holzheizkraftwerke bringen Kommunen viele Vorteile

Mit einem Holzheizkraftwerk können Städte und Gemeinden nicht nur eine ökologische Versorgung mit Strom und Wärme sicherstellen, sondern auch Standortvorteile nutzen. Der Projektentwickler PROLiGNIS hat sich auf den Bau und Betrieb solcher Kraftwerke spezialisiert und bietet Kommunen damit ein alternatives Energiekonzept.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Ingolstadt (red) - Die Sonne scheint nicht immer, und oft herrscht auch Windstille. Dennoch sind Sonne und Wind momentan die dominierenden Alternativen Energieträger. Biomasse, insbesondere der nachwachsende Rohstoff Holz, ist dagegen grundlastfähig und verzeichnet hohe Wachstumsraten. 2008 gab es in Deutschland nach Angaben des Biomasse-Forschungszentrums bereits rund 210 Biomasse-Kraftwerke.

Durch Kraft-Wärme-Kopplung werden in diesen Kraftwerken Wärme und Wasser- bzw. Prozessdampf und Strom produziert. Die thermische Energie kann in Fernwärmenetze eingespeist werden. Holzheizkraftwerke mit einer Feuerungswärme Leistung von ca. 20 MW können rund 15.000 Haushalte mit Wärme versorgen. Alternativ kann die Wärme auch der örtlichen Industrie zur Verfügung gestellt werden.

Strom und Wärme aus Holz-Abfällen

Der Standort- und Projektentwickler PROLiGNIS Renewable Ideas errichtet bundesweit zurzeit 6 Holzheizkraftwerke der 20 MW-Klasse. Diese werden mit Abfallprodukten aus der Forstwirtschaft oder der kommunalen Landschaftspflege befeuert. Rohstoffe sind ausreichend vorhanden, versichert das Unternehmen. Denn von den rund 15 Millionen Tonnen Waldrestholz pro Jahr würde nur 1 Million zur Befeuerung von Kraftwerken genutzt.

Durch die Nutzung von Biomasse sind Anlagen dieser Art CO2 neutral. Da Feinstäube komplett gefiltert und entsorgt würden, werden Anwohner durch die Holzheizkraftwerke nicht beeinträchtigt.

Alternatives Energiekonzept für Städte und Gemeinden

Durch Holzheizkraftwerke können Kommunen ihre Energieversorgung dezentral organisieren. Der Projektentwickler PROLiGNIS arbeitet mit finanzstarken Investoren zusammen, die für die Planung, Realisierung und das Betreiben der Holzheizkraftwerke gerade stehen. Damit hätten die Kommunen selbst keine finanziellen Risiken. Die Abnahme von Strom und Wärme ist gesichert, die Kosten sind langfristig berechenbar und anders als bei fossilen Energieträgern wie Öl und Gas nicht von extremen Marktschwankungen abhängig.

Neben der ökologischen Wirkung bringe das alternative Energiekonzept auch Standortvorteile mit sich. Die Ansiedlung eines solchen Kraftwerks schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern bietet Unternehmen vor Ort auch eine nachhaltige, unabhängige Energieversorgung. Somit könne etwa ein Gewerbegebiet durch einen CO2-neutralen Energielieferanten an Attraktivität und Dynamik gewinnen.