Statistik

Hohe Energiekosten treiben Erzeugerpreise weiter an

Die hohen Energiekosten haben im Februar zum deutlichsten Anstieg der Erzeugerpreise seit 24 Jahren geführt. Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, erhöhten sich die Preise auf Herstellerebene gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,9 Prozent.

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Wiesbaden (ddp.djn/sm) - Volkswirte hatten eine Rate von 5,3 Prozent erwartet. Stärker gestiegen waren die Erzeugerpreise zuletzt im Juni 1982, als sie um 6,4 Prozent anzogen. Gegenüber Januar verteuerten sich die Erzeugerpreise um 0,7 Prozent.

Auslöser des Teuerungsschubs waren erneut die Energiepreise. Strom verteuerte sich auf Monatssicht um 4,9 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 23,8 Prozent. Die Erdgaserzeugerpreise erhöhten sich um 0,3 Prozent, die Jahresteuerung lag bei 28,9 Prozent. Die Erzeugerpreise von Mineralölprodukten sanken gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent, waren jedoch immer noch 17,5 Prozent höher als vor Jahresfrist. Besonders schweres Heizöl war mit 73,7 Prozent deutlich teurer als vor einem Jahr.

Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise den Angaben zufolge gegenüber dem Vormonat lediglich um 0,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent.