Viele Lehrstellen

Hohe Ausbildungsquote in der Stromwirtschaft

Während in der deutschen Wirtschaft sowie bei Behörden und staatlichen Einrichtungen die Ausbildungsquote im vergangenen Jahr gesunken ist, liegt sie in der Strombranche über dem Durchschnitt. Am höchsten sei die Quote in mittelgroßen Betrieben, ermittelte der Verband der Elektrizitätswirtschaft.

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Berlin (red) - Die deutsche Elektrizitätswirtschaft gehört zu den Branchen mit überdurchschnittlich vielen Ausbildungsplätzen. Der Anteil der Auszubildenden an den in der Stromwirtschaft Beschäftigten liegt bei 7,6 Prozent. Das ermittelte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW).

Die Stromwirtschaft habe damit einen großen Beitrag zum Ausbildungspakt geleistet. Mit ihrer Quote liege sie weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt, so der Verband weiter. In der deutschen Wirtschaft sowie bei Behörden und staatlichen Einrichtungen war die Ausbildungsquote im vergangenen Jahr auf 5,8 Prozent gesunken.

Selbst kleine Betriebe aus der Strombranche mit weniger als zehn Beschäftigten erreichen eine Quote von 7,3 Prozent, so die VDEW-Erhebung. Am höchsten sei die Ausbildungsquote mit 10,3 Prozent in den Betrieben mit zehn bis 49 Beschäftigten. In den Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten liege die Quote bei 7,5 Prozent.

Schon jetzt planten mehr als die Hälfte der Stromunternehmen auch 2006 so viele Ausbildungsplätze bereitzustellen wie 2005. Sieben Prozent wollen diese Zahl nach VDEW-Angaben noch erhöhen.